Nachdem viel Zeit vergangen ist, hatte sich mal wieder der MDK angekündigt.
Wenn die Pflegekasse eine neue Beurteilung wünscht, ist es eine logische Konsequenz.
Die Ankündigung des Besuchs war allerdings sehr kurzfristig, zwei Werktage vorher kam der Brief mit einem Zeitfenster, wie wenn man auf Handwerker oder den Wartungsdienst wartet.
Schnell alles organisiert: Nina früher von der Schule abholen, damit sie anwesend sein kann sowie meinen Tagesplan abgeändert.
Dann kam die Aufregung.
Rein vom Kopf her: Unsinn ist halt so und es wird schon alles glatt laufen.
Vom Gefühl her ist es aber eine völlig andere Sache. Eine fremde Person im Haushalt und man muss sich quasi "nackig" machen, gibt viel von sich preis und dann zählt man die Sachen auf die Nina nicht kann. Das fühlt sich nicht nur unkomfortabel an....das ist es auch.
Jetzt liegt der Termin hinter uns. Der Pflegegrad bleibt derselbe und ich verspüre einfach nur Erleichterung, dass es geschafft ist.
Und Nina ist toll - egal was die Skalen und Bereiche sagen.
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