Montag, 30. Januar 2023

UK und Ich-Buch

Das ich von Unterstützter Kommunikation (UK) begeistert bin, dass ist in unserem Umfeld bekannt. 

Man sieht es auch deutlich in unserer Wohnung. 

 Neben Ninas Talker gibt es die Datums-Mappe, diverse Aufgaben in der Lernkiste, eine Magnet-Tafel mit den jeweiligen Aktion des Tage, der Ferien-Abhakplan und seit meiner ersten längeren Fortbildung über UK auch ein "Ich-Buch" über und von Nina. 

Ich muss gestehen das ich eine ganze Zeit gedacht habe, die Tagebücher aus Ninas Schule wären Ich-Bücher, aber da gibt es doch noch einen Unterschied und nachdem ich mir die kostenlose Vorlage angeschaut hatte war mir / uns klar: so eines muss her. 

Einige Tage lange habe ich mit Nina am "Ich-Buch" geklebt und dekoriert und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ist sehr schön geworden. 

Und jetzt nach der üblichen "urgs was Neues" Ablehnung findet sie es toll und blättert oft darin und man kann sehen wie gerne sie sich die Seiten über sich ansieht. 

Ich muss es aktuell halten und dann kann es nicht nur eine Bereicherung für Nina selbst sein, sonder auch neuen Bezugspersonen (z. B. Lehrer- oder Therapeutenwechsel) und auch im Freundes und Familienkreis eine Möglichkeit sein unsere Tochter kennen zu lernen und über das "Ich-Buch" mit ihr ins Gespräch zu kommen. 

Es sollte mehr "Ich-Bücher" geben. 

Tränen los

 Was für eine Katastrophe. 

Ninas Uhr war nicht da. 

 Das große Suchen begann. 

Wir Erwachsenen drehten die Wohnung von rechts auf links und waren sehr kreativ was mögliche Ablageorte sein könnten. 

Nina hatte am Vortag ihre Uhr selbstständig verstaut.....keiner von uns hatte gesehen wo. 

Ihre Verzweiflung als sie sich aufs Handgelenk tippte, mich ansah und auf dem Talker "hilf" sagte, ging uns durch und durch. 

Das Geheimversteck habe ich nach drei Stunden gefunden.....aber erst nach einer Pause von Suchen. 

Unsere Erleichterung war riesig und gleichzeitig waren wir kaputt und durch den Wind. 

Die Lektion dieses Morgens: besser aufpassen wo die wichtigen Gegenstände in Ninas Leben landen, denn wenn etwas fehlt, kann das einen ganzen Vormittag sprengen. 

lange Schreibpause

 Eine lange Zeit lief alles wie am Schnürchen.


Wir waren gut in unseren Routinen drin und der Alltag segelte so dahin. 


Es war ein Gefühl als ob die Leichtigkeit des Sommers noch eine Weile nachwirkte und wir waren sehr lange unbeschwert und es ergab sich nicht so recht ein Anlass einen Blogbeitrag zu schreiben. 

Aber... 

Wie heißt es doch gleich so schön? 

"Alles hat seine Zeit" und genauso wie es die unbeschwerte Zeit gab, ist jetzt wieder die Zeit für neue Herausforderungen, Ticks, Themen, Geschichten  und ja neue Blogbeitrage.