Das wieder zu Hause landen, ist irgendwie merkwürdig.
Die Rückfahrt war lang und anstregend.
Der Wäscheberg ist gigantisch, der Kühlschrank zunächst leer und bis alles wieder an seinem Platz ist vergeht einige Zeit.
Natürlich ist zu Hause ganz viel wirklich toll. Das eigene Bett, das Sofa, das geschätzte Essen, die eigenen Routinen....
Aber diese ersten Tage hänge ich irgendwie durch, wir schlafen alle (auch Nina) extrem lange und tief und immer wieder fällt der Blick auf die Uhr und die Gedanken schweifen wieder zur Reha und automatisch ist der Vergleich da....dort würden wir jetzt:
- in den Speisesaal gehen
- die Inhaletten abholen
- oh, die Cafeteria öffnet...
- zum kneippen gehen
- Nina bei x abholen / zu y bringen
- ....
Man schreibt in Einzelchats oder in der Gruppe mit den lieben, dort kennengelernten Menschen und eine pfiffige "Mit-Rehateilnehmerin" kreiert für mich den absolut passenden Begriff für diesen Zeitraum nach dem Ende der Reah: Reha-Jetlag.
Wir hängen noch in der Reha-Zeitzone und müssen uns erst ausschlafen und gefühlt eine oder zwei Zeitzonen überwinden, um wieder im Alltag anzukommen.
Was bleibt ist eine große Dankbarkeit für diese wunderbare Zeit und die tollen Gespräche und Begegnungen die wir machen durften.