Montag, 3. August 2026

die Sache mit dem Ferientagebuch

Kurz vor Beginn der Sommerferien war ich wie üblich auf der Suche nach passenden Lernaufgaben und Geschichten mit einem sommerlichen Touch. 

Beim surfen durch meine üblichen Seiten, stach mir die Vorlage für ein Ferientagebuch ins Auge. 

Das wäre doch was, dachte ich ...nur leider entsprach die einfache Vorlage nicht dem was ich wollte. 

Ich wollte für Nina etwas, wo wir Fotos einkleben können, etwas mit Wiedererkennungswert  (Tagesstruktur / Wochentage) und am besten noch ein leere Feld, wo sie schreiben üben kann. 

Soweit meine eigenen Wünsche - gab es so nur nicht.  

Also selbst etwas zusammengebastelt. 

Natürlich ist das nun wieder eine weitere tägliche Aufgabe, eine weitere Routine. 

Wie vermutet - Nina liebt das täglich wachsende Ferientagebuch und blättert andächtig jeden Abend die Seiten durch und wir schneiden, kleben und schreiben für die neue Seite.

Ein voller Erfolg.

Aber auch für mich hat es einen unerwartet hohen Mehrwert. 

Denn zwischendurch, wenn diese fiese Stimme kommt "du hast deinem Kind nicht genug geboten, in den Ferien, ihr habt so gut wie nichts gemacht"....zeigt das durchblättern durch das Ferientagebuch ein anderes Bild. 

Oh, doch, wir haben viel gemacht. 

Nicht sonderlich spektakuläre Sachen, aber doch viele kleine Sachen. Mal Alltag, mal Besuch, mal Ausflug, mal entspannt....ein schöner Mix. 

Es ist nicht nichts. Es sind viele kleine, ruhige - vielleicht auch mal langweilige Sachen.

 Wobei....Langeweile haben, lange Weile spüren - in der heutigen Zeit ein echter Luxus. 

Danke auch hierfür liebes Ferientagebuch.