Montag, 10. August 2026

noch einmal "draufhauen"

 Pünktlich zum Ende der Ferien kommt eine mail aus der Ambulanz - mit Ergebnissen aus dem Labor. 

Verdammt. Wenn sie sich melden, heißt es immer da war was auffällig.  So ist es auch. Immer noch ein Problemkeim in Ninas  Abstrich. 

Noch einmal fast einen Monat große Spritzen voll mit viel Antibiotika (ja, leider klappt das schlucken der großen Tabletten immer noch nicht). 

Wieder mal ein Knoten bei mir im  Bauch. Hört das irgendwann mal auf? Ich frage mich oft, ob ich irgendwann so abgebrüht bin, das es mir nicht mehr latent übel wird. Bei mir denke ich, wäre ja auch zu schön gewesen, gleich nach dem ersten Durchgang alles an Keimen beseitigt zu haben. 

Nach dem Telefonat mit der vertretenden Ärztin (natürlich ist auch in der Ambulanz Urlaubszeit), kommt das organisatorische und über dem Tun, verschwindet zunächst das blöde Gefühl wieder. 

Abends dann die Erkenntnis (oder ist es zum Teil Resignation?) / das Wieder-daran-erinnern....wir haben keine Wahl. Es muss sein. Nina ist es egal - dann eben zu den Tabletten noch eine Spritze mit Flüssigkeit "reindrücken". 

Ich sollt aufhören mich dagegen zu wehren. Wenn es nur so einfach wäre...





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