Montag, 6. April 2026

Prä Reha Gedanken

 Es ist Anfang des Jahres. 

Der erste Umschlag aus der Klinik für die Reha ist angekommen. 

 Im großen, dicken Umschlag mit dabei natürlich: eine ganzer Haufen Formulare, die darauf warten ausgefüllt zu werden. 

Krankengeschichte von jedem von uns, Besonderheiten etc. etc.! 

Es ist ja nicht so, dass ich so was noch nie gemacht oder anders erwartet habe. 

 Aber dennoch ist mein Nervfaktor, bei dieser Art der "Vorbereitung" extrem hoch. 

Mir ist klar, dass ist Standard, das MUSS SO SEIN. 

Trotzdem stört es mich tierisch. 

Wieder mal einmal druchsichtig machen .....als ob es nicht für den MDK vor kurzem erst dasselbe war. 

Ich bin nervös, gestresst - allerdings nicht allein wegen der Formulare, sondern auch wegen der mehrfachen Aufforderungen aus der Klinik, auf rechtzeitige Einsendung von Ninas Rachenabstrichen. Weiß ich doch, habe ich doch auf dem Schirm. Steht rot im Kalender. 

Mir schnürt es etwas die Kehle zu, denn an den sauberen Abstrichen hängt es letztlich, ob kurz vor dem Koffer packen doch noch alles scheitet.  

Leider komme ich dann gedanklich noch zu einem "Gang durchs Museum" und erinnere mich sehr genau daran, was nach dem letzten Reha-Aufenthalt alles folgte: Problemkeime, Krankenhausaufenthalte,  Krankheiten, eine Pandemie und und und. 

Klar, es hat rein sachlich gesehen absolut nichts mit der Reha zu tun. 

Aber ich brauche eine Reihe von Gesprächen und dem zulassen der negativen Gefühle, bis ich damit abschließen kann und endlich mit einem "frischen" Mindset beginne mich vorsichtig auf diese Zeit zu freuen. 

Und vier Tage vor der Abreise kommt dann auch zu guter letzt die befreiende Nachricht: Abstriche sauber, es kann losgehen. 

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